Mietkauf statt Bankfinanzierung

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FinanzierungWer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, der nimmt zur Finanzierung in der Regel einen Kredit auf. Eine Vollfinanzierung bekommt man aber nur mit sehr guter Bonität oder als Beamter mit einem ausreichenden Einkommen. Von normal verdienenden Angestellten hingegen verlangt die Bank Eigenkapital. Je nach Institut und je nach Einkommenssituation des Kunden können die Sätze variieren. 30 Prozent sind aber durchaus die Regel ? und je mehr, desto besser. Ganz ohne Eigenkapital lässt sich ein Immobilienkauf kaum finanzieren. Für eine Eigentumswohnung, die 100.000 Euro kostet, sollte man also 30.000 Euro mitbringen, für ein freistehendes Einfamilienhaus entsprechend mehr.

Viele Kaufinteressenten scheitern an der Eigenkapital-Hürde. Für sie kann der Mietkauf eine interessante Alternative zur normalen Bankfinanzierung sein. Im Prinzip handelt es sich auch beim Mietkauf um ein Darlehen, nur ist das Modell ein anderes: Der eigentliche Kauf erfolgt nicht jetzt, sondern erst in 10 oder 20 Jahren. Bis dahin zahlt man an den Mietkauf-Geber Miete, die später ganz oder teilweise auf den Kaufpreis angerechnet wird.

Beim Mietkauf kann man das Objekt seiner Träume also sofort beziehen, auch wenn die Voraussetzungen für eine klassische Finanzierung bei der Bank nicht gegeben sind. Zudem ist Mietkauf auch für Interessenten mit negativen Schufa-Einträgen geeignet.